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Basislabor

Rheumafaktoren

Synonym: Rheumafaktor; RF
Anforderungskürzel: RF

Referenzbereich

  • < 14,0 IE/ml

Material

  • 2,0 ml Serum

Methodik

  • Immunturbidimetrischer Test

Physiologie / klinische Bedeutung

Rheumafaktoren sind eine heterogene Gruppe von Autoantikörpern, die gegen die antigenen Determinanten am Fc-Teil von IgG-Molekülen gerichtet sind. Sie sind wichtig zur Diagnose der rheumatoiden Arthritis, können aber auch bei anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen gefunden werden. Sie kommen darüber hinaus bei verschiedenen nicht rheumatischen Erkrankungen und bei klinisch Gesunden jenseits des 60. Lebensjahres vor. Ungeachtet der Einschränkungen stellt der Rheumafaktoren-Nachweis ein diagnostisches Kriterium des American College of Rheumatology zur Klassifizierung der rheumatoiden Arthritis dar. Die Autoantikörper kommen in allen Immunglobulin-Klassen vor, die üblichen Methoden beschränken sich aber auf den Nachweis der Rheumafaktoren vom IgM-Typ.

Methodische und patientenbezogene Angaben

Blutentnahme mit Serum-Monovette bzw. Serum-Vacutainer. Nach Abschluss der Gerinnung Serum abpipettieren, in ein steriles Probengefäß überführen und ins Labor senden.

Akkreditierung/Fremdleistung

Akkreditiertes Prüfverfahren

Ansatzzeiten

täglich (an Werktagen)

Bearbeitungsdatum: 04.07.2019
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